
Am 04. März 2026 trafen sich rund 45 engagierte Akteur*innen aus Südost-Niedersachsen im Achilles Hof in Braunschweig. Die regionale Netzwerktagung der gerontopsychiatrischen Versorgung stand unter dem Motto „Zwischen Mangel und Möglichkeiten – gerontopsychiatrische Versorgung gemeinsam sichern“ und bot erneut eine wertvolle Plattform für Austausch, Vernetzung und innovative Impulse.
Die Tagung startete mit einer herzlichen Begrüßung durch Claudia Bubeleber, Svenja Evers, Melissa Braun und Katja Müller und dem gemeinsamen Erstellen eines „Ressourcen-Barometers“ der gerontopsychiatrischen Versorgung in den verschiedenen Landkreisen und kreisfreien Städten. Schnell wurde deutlich, wie vielfältig die gerontopsychiatrische Landschaft in Südost-Niedersachsen ist und welche Themen die Teilnehmenden aktuell besonders bewegen. Bei einem „Kennenlern-Bingo“ konnten bereits erste Vernetzungskontakte aufgenommen werden.
Anschließend nahmen die niedersächsische Landespatientenschutzbeauftragte Frau Dr. Nicole Sambruno Spannhoff und die Referentin der Beschwerdestelle Pflege Frau Daniele Hunlede die Gelegenheit wahr, sich und ihren Aufgabenbereich vorzustellen. Hierzu gab es die Möglichkeit Fragen direkt beantwortet zu bekommen.
Ein weiteres Highlight der Tagung war der Impulsvortrag von Carolin Pauly, Geschäftsführerin des Instituts für Universal Design. Sie präsentierte innovative Ansätze für die Versorgung gerontopsychiatrisch erkrankter Menschen und stellte in der Mittagspause einige der Hilfsmittel zur Ansicht und Ausprobieren zur Verfügung.
Nach der Mittagspause wurde auch in diesem Jahr Raum für die Vorstellung regionaler Projekte und Angebote gegeben. Mehrere Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, ihre Initiativen vorzustellen oder Neuigkeiten aus ihrer Region zu teilen. Dies bildete eine gute Ausgangssituation, um im Plenum das „Ressourcen-Barometer“ vom Beginn der Veranstaltung zu besprechen und gemeinsam auf „Mangel und Möglichkeiten“ aufmerksam zu machen. Besonders intensiv diskutiert wurde die Sicherstellung von Versorgungsstrukturen und die Weiterentwicklung regionaler Angebote.
Die Tagung bot viel Zeit für Gespräche, neues Kennenlernen und das Teilen von Erfahrungen. In lockerer Atmosphäre wurden Herausforderungen diskutiert und Kontakte geknüpft.
Der offene Austausch, die konkreten Einblicke in regionale Projekte und die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen, wurde von den Teilnehmenden als besonders wertvoll erachtet.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Netzwerktagung und darauf, gemeinsam weitere Schritte für eine bedarfsgerechte Versorgung zu gehen.

