Informationsmaterial & Broschüren

Wir als Gerontopsychiatrische Kompetenzzentren & Landesfachstellen Demenz Niedersachsen geben ab sofort eine gemeinsame Informationsreihe zur Gerontopsychiatrie heraus. Die Infoblätter greifen zentrale Themen aus der psychiatrischen Versorgung älterer Menschen auf. Ziel ist es, praxisnahes, fachlich fundiertes Wissen kompakt aufzubereiten und Akteurinnen und Akteuren in unterschiedlichen Handlungsfeldern z.B. zur Beratung zur Verfügung zu stellen.
Angststörungen im Alter – erkennen, verstehen, unterstützen
Delir – oft übersehen, ernst zu nehmen



Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet mit der Broschüre „Leben mit Demenzerkrankten. Hilfen für schwierige Verhaltensweisen und Situationen im Alltag“ eine praxisnahe Unterstützung für Angehörige oder andere betreuende Personen. Die Handreichung erläutert typische Alltagsherausforderungen und hat das Ziel, konkrete Strategien an die Hand zu geben, um das Zusammenleben zu erleichtern und Stresspotenziale zu reduzieren


Eine neue Broschüre des ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung & Landesfachstelle Demenz Niedersachsen, die in Kooperation mit der Gerontopsychiatrischen Beratungsstelle Braunschweig 2025 entstanden ist, informiert über das Thema Angststörungen im Alter. Sie richtet sich an alle älteren Menschen sowie deren An- und Zugehörige und informiert über Erscheinungsbild der Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und Anlaufstellen.

Angststörungen im Alter


Die Broschüre der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) „Sicher Auto fahren im Alter“ ist kostenlos erhältlich und bietet sachliche Informationen, praktische Orientierung und Hilfestellungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Mobilität im höheren Lebensalter.



Die Bundesinitiative Musik & Demenz hat ihre Informationsbroschüre „WEIL MUSIK HILFT!“ neu aufgelegt. Die Publikation informiert darüber, wie Musik die Lebensqualität von Menschen mit Demenz steigern kann, und präsentiert die zentralen Ziele sowie die Netzwerkarbeit der Initiative. Zudem enthält sie Beiträge aus Politik und Kultur.



Pflegeeinrichtungen stehen zunehmend vor der Aufgabe, wirksame Maßnahmen zum Schutz ihrer Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln. Ein neues Angebot des Zentrums für Qualität in der Pflege beschäftigt sich deshalb mit Gewaltprävention in der Langzeitpflege und stellt einen Praxisleitfaden für Gewaltschutzkonzepte bereit. Ziel ist es, Einrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung eines individuellen Schutzkonzeptes zu unterstützen.

Die bundeseinheitlichen Empfehlungen für die Gestaltung von Prozessen zur
Förderung des Gewaltschutzes in stationären Pflegeeinrichtungen und
ambulanten Pflegediensten
dienen dazu, die
stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Dienste für eine intensive
Auseinandersetzung mit dem Thema Gewaltschutz zu sensibilisieren. Gleichzeitig dienen sie
als fachlich fundierte Orientierung bei der Umsetzung entsprechender Schutzmaßnahmen.


Wie gelingt Beteiligung und Mitgestaltung von Menschen mit Demenz in der Netzwerkarbeit? Wie werden Bestand und Bedarf erfasst, um passende Angebote für Menschen mit Demenz vor Ort zu planen?
Elf Praxisimpulse und vier Checklisten geben Antworten auf diese Fragen, mit hilfreichen Impulsen, inspirierenden Praxisbeispielen und weiterführende Informationen.


Im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie wurde ein aktualisierter Leitfaden zur bedarfsgerechten Gestaltung kommunaler Seniorenarbeit veröffentlicht. Die Handreichung unterstützt Städte und Gemeinden bei der praktischen Umsetzung von § 71 SGB XII (Altenhilfe) und bietet eine systematische Orientierung für eine zukunftsorientierte kommunale Altenplanung.


Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Nordrhein-Westfalen haben einen neuen Leitfaden für inklusive Teilhabe veröffentlicht, der sich mit der Einbindung von Menschen mit Demenz in freiwilliges Engagement befasst. Die Publikation richtet sich insbesondere an Vereine, Initiativen sowie Organisationen des Ehrenamts und zeigt praxisnah auf, wie inklusive Teilhabe im bürgerschaftlichen Engagement gestaltet werden kann.


Die Faltblätter „Die Polizei und Menschen mit Demenz“ sowie „Menschen mit Demenz als Kundinnen und Kunden bei der Bank“ richten sich gezielt an Polizistinnen und Polizisten, Bankberaterinnen und Bankberater. Sie bieten kompakte Hintergrundinformationen und konkrete Ratschläge für den Berufsalltag. Die Leitfäden zeigen auf, wie man Verwirrung oder Orientierungslosigkeit frühzeitig erkennt und wie eine respektvolle, deeskalierende Kommunikation gelingt.

Seit Oktober 2025 traten in Niedersachsen wichtige Erleichterungen für ehrenamtliche Nachbarschaftshelferinnen und -helfer im Bereich der Angebote zur Unterstützung im Alltag (AZUA) in Kraft. Damit wird die Alltagsbegleitung pflegebedürftiger Menschen flexibler, niedrigschwelliger und leichter zugänglich. Dieses Infoblatt fasst die wichtigsten Grundlagen zu den Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45b SGB XI (AZUA) verständlich zusammen.


Strukturierte Fallbesprechungen sind ein zentrales Instrument, um komplexe Situationen differenziert zu betrachten, Ressourcen zu erkennen und konstruktive Strategien zu entwickeln. Die neue Handreichung des ambet Kompetenzzentrum Gerontopsychiatrische Beratung & Landesfachstelle Demenz Niedersachsen unterstützt Fachkräfte dabei, diese Besprechungen strukturiert, wertschätzend und zielorientiert durchzuführen.
Strukturierte Fallbesprechung in gerontopsychiatrischen Arbeitsfeldern


Öffentliche Einrichtungen als Orte gesellschaftlicher Teilhabe für Menschen mit Demenz
Handreichung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend